Was uns erwartet ? ….. läuft schon

Ich wage eine Prognose:

Die nächsten 5 Jahre sind entscheidend für das Gesellschaftsprofil nicht nur in Deutschland.

Warum?

Es läuft eine massive Vermögensumverteilung – weltweit -, die sich negativ auf unser Zusammenleben auswirken wird.

  1.  Sparen: ist was fürs Volk. Schon den Kleinsten erzählt man was von Spardose, immernoch.
  2. Konsum: ist was fürs Volk. Nur wer kauft, sorgt für eine florierende Wirtschaft. Kredit gibt es, die Höhe setzt …. die Wirtschaft fest.
  3. Wohnen: muss jeder, allerdings muss jeder dafür auch zahlen. und sich darauf verlassen, dass es genügend bezahlbaren Wohnraum gibt, wo man auch Arbeit findet ….

zu 1. Sparen hat nur Sinn, wenn man bereit ist, auch ein gewisses Risiko einzugehen. Ich kenne niemanden, der durch Sparen reich geworden ist. Man fokussiert seine  Bedürfnisse auf das Erreichbare, dann ist man glücklich. Und beschäftigt. So ähnlich hat die DDR funktioniert. Erst, als klar war, dass man sich 40 Jahre was hat vormachen lassen, wurde innerhalb von wenigen Tagen klar, dass die sozialen (es war ja doch nicht so schlecht) Komponenten die Konsumgeilheit nicht aufhalten konnten. Allerdings ist es mit dem Risiko so, dass die Einschätzung wichtiger ist als das Eingehen. Wenn ich mir etwas anschaffe, das meine Möglichkeiten übersteigt, werde ich es nicht schaffen. Wer Ratschläge falsch einstuft, wird scheitern. Entsprechend gehört also ein gewisse unternehmerische und dementsprechend ausbeuterische Einstellung dazu. Alleine schafft man es nicht. Und wenn Zusammenschlüsse aus Misstrauen nicht möglich sind, muss ich andere für mich zahlen lassen.

zu 2. Man muss sich was leisten können. Warum muss man das? Wer sagt mir, dass ich damit glücklicher bin? Der, der es verkaufen möchte. Warum muss ich mir was leisten? Weil ich arbeiten gehe, damit ich wieder arbeiten kann. Schönes Hamsterrad. Und wenn ich es mir nicht leisten kann, bekomme ich Kredit …..   haha

zu 3. Ich beobachte momentan die Entwicklung auf dem Markt für Mietwohnungen. Vielleicht gibt es ja eine Statistik, die vermittelt, wie sich die Konzentration der Eigentumsverhältnisse in den letzten 3 Jahren verändert hat. Ich würde darauf wetten, dass immer weniger Personen immer mehr Eigentum an Mehrfamilienhäusern erworben haben. Dazu kommt noch, dass der s.g. soziale Wohnungsbau auch nichts anderes ist, als die Umverteilung von Wohneigentum an wenige immer größer werdenen Gesellschaften, die natürlich nur wenige Eigentümer haben. Und der Staat sorgt noch dafür, dass diese Gesellschaften auch noch im globalen Feld tätig sind, sie das Geld immer dort parken, wo es grade am wenigsten Arbeit macht. Ich gehe davon aus, dass die meisten Mehrfamilienhäuser in den östlichen Bundesländern von ausländischem Kapital erworben und mit wenig Geld aufgehübscht wurden, um dann zu verkaufen, wenn es sich wieder rentiert.

Und nun stellen wir fest, dass der Staat sich wieder auf das s.g. private Kapital verlässt, weil die Hausaufgaben nicht gemacht wurden:

  1. Es gab kein Programm: Aufbau Ost. Es gibt das Programm Hartz 4 für die Wohnungseigentümer im Osten.
  2. Wenn ich mir die Kommentare zu den Flüchtlingen anschaue, könnte ich mir vorstellen, dass es bald eine Umzugswelle geben wird: Es gibt in den östlichen Bundesländern noch genügend Wohnungen und wenig Ausländer…….
  3. Der Staat verkauft seine Immobilien statt den Menschen die Möglichkeit zu geben, Eigentum zu bilden. Das habe ich noch nie verstanden, dass die eine Behörde darauf schielt, das Geld in die eigene Tasche zu stecken.

 

Es gibt ein paar minimale Ansätze, die dazu verleiten könnten, an eine Wendung zu glauben.

Vielleicht sammeln wir hier ein paar davon, damit ein paar davon unsere Zukunft in einem angenehmeren Licht erscheinen lassen.

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23.5.2015 in Düsseldorf – "Alles Kompost ?"

Am 23.5. findet die Veranstaltung „Markt Aller Möglichkeiten“ rund um die Handlungsoptionen für
unsere Zukunft auf dem Graf-Adolf-Platz statt.

Es wird eine Demonstration geben, wie mit Lebensmitteln ressourcenschonend umgegangen wird:

1. Lebensmittel werden vor der Vernichtung bewahrt.
2. Gemeinsam werden diese Lebensmittel für die Bereitung von Speisen vorbereitet.
3. Die anfallenden Reststoffe werden kompostiert.
4. Die Zubereitung findet unter Zuhilfenahme von Pyrolyse-Kochern statt.
5. Die Reste werden vor Ort aufbereitet und für die Weiternutzung prepariert.
6. Trockenkomposttoiletten stehen zur Verfügung, was die Reduktion von Wasserverbrauch fördert.
7. Es wird die Herstellung von Terra Preta gezeigt.

Für alle, die an wirklichen Lösungsansätzen, was die Reduzierung der Abfallmenge, die einfach so verbrannt und
deponisiert wird, ist aufgerufen, an dem Aktionstag teilzunehmen.

Fleisch …

Krautreportert Am Ende ist es schon egal, wie Biotiere unters Messer kommen

Danke für die gute Recherche.
Ich frage mich schon eine Weile, wann ich mir die Kugel gebe, sprich, wann ich das Hähnchen, das ich essen werde, selbst töte und entsprechend zerlege.
Es ist ganz einfach, es nicht zu tun und trotzdem Hähnchenflügel zu essen. Und genau da liegt der Hase im Pfeffer.
In unserer arbeitsteiligen, kapitalisierten Welt kann ich jederzeit jemanden dafür bezahlen, das zu tun, wozu ich mich nicht in der Lage fühle und kann auch noch versuchen, durch kritischen Einkauf mein Gewissen zu beruhigen.
Doch ist es nicht genauso einfach, diesen Weg nicht zu gehen?
Wir werden uns generell mit unseren Lebensmitteln intensiver beschäftigen müssen, denn die kapitalisierte Welt wird dafür sorgen, dass alles bezahlbar bleibt und das bedeutet:
weiter Arbeit zerteilen, die Verbraucher von den Erzeugern weiter entfernen, mit Werbekampagnen wie Lidl ein Gefühl von Sicherheit zu liefern, damit wir irgendwann keine Tiere mehr schlachten müssen, weil wir uns mit dem gentechnischen Baukasten die Schnitzel selbst industriell zusammengebastelt haben.
Und die Menschen werden es essen. Sie werden sich daran gewöhnt haben, weil das Schlachten unmenschlich ist.
Der einzige Weg, das zu verhindern, ist das Bewusstsein, dass wir genau das nicht haben wollen, sondern damit leben, dass Tiere, wenn wir sie essen wollen, früher sterben müssen, als die Natur das vorgesehen hat.
Und dann ist es eben nötig, wenig Fleisch zu essen und den Bauern zu kennen, der mir die Arbeit des Schlachtens und Zerteilens abnimmt. Und dann muss ich ihn entsprechend bezahlen, doch das dürfte doch nicht so schwer fallen.

10 Milliarden

Gestern haben wir die Filmvorführungsanschlussdiskussion mit
Valentin Thurn (Autor) im Düsseldorfer Bambi mitgestaltet.

Ist mM nach ganz gut angekommen.

Es stand H.Scholz aus Schwalmtal, Biobauer und Landwirtschaftskammer NRW-Vertreterm für Antworten zur Verfügung und ich habe das Netzwerk Solidarische Landwirtschaft vertreten.

Ich hoffe, ich konnte die Menschen davon überzeugen, dass es zum gentechnisch vereinfachtem Essenmüssen des Industriegemüses durchaus Alternativen gibt.
Allerdings ist verstecken hinter – wir sind ja zu wenig Menschen – keine
sinnvolle Alternative.

Machen, das ist alles.

Bio-Eier

Ich glaube, ich beginne zu verstehen, warum die Menschen keine Fragen mehr stellen wollen:

Die Infos, die man bekommt, wenn man selber fragt, können einen um den Schlaf bringen.

Gestern war ich auf einem Bioland-Hof, der Bio-Eier erzeugt. Die Hühner haben einen mobilen Laufstall,
das ist ja schonmal was. Allerdings darf man nix hinterfragen. Das habe ich getan und habe folgende
Fragen an Bioland geschickt:

„Guten Morgen !
Ich habe gestern etwas über Geflügel erfahren, wozu ich gerne von Bioland ein paar Details erfahren möchte, bevor ich es weiterverbreite,

1. Bio-Legehennen haben ein Leben von ca. 14 Monaten.
2. Durch die Hochzüchtung auf Legeleistung würde die Krankheitsanfälligkeit in den weiteren Lebensjahren so dramatisch ansteigen, dass sich ein „längeres Leben“ nicht rentiert.
3. Es gibt weltweit Patente auf Geflügel, dass es auch im Biobereich nur einen ? zertifizierten Elternstamm gibt, von denen im Prinzip alle Biohühner abstammen. Die Patentierung der Pflanzen wird ja gerade in der Öffentlichkeit debattiert, im Tierbereich ist das längst durch ?
Ich hab noch mehr Fragen, die würden sich aus Ihren Antworten ergeben.“

gespannt bin.

Interessante Leute : Feminismus

Bin heute „zufällig“ über eine Frau aus Amerika gestolpert.
Mal sehen, was es über sie so alles zu finden gibt:

Gloria Steinem

Sex (damit fange ich an, weil ich das auch so sehe 😉 )
Die Lust im Alter
Auf einem Elefanten durch Botswana zu reiten, so stellt sich Feministin und Aktivistin Gloria Steinem ihren perfekten 80. Geburtstag vor. Das Alter bringt viel Lust auf Neues und weniger Lust auf Sex – aber nicht, dass das schlimm sei.

CIA (erstmal ohne zu hinterfragen)

Die CIA und der Feminismus: Wie gross ist der Einfluss?

In den USA ist bekannt, dass Gloria Steinem Ende der 50er Jahre von der CIA rekrutiert wurde, und ihr feministisches Magazin „Ms“ wird ebenfalls mit der Agency in Verbindung gebracht. Kann das aber Grund sein, Feminismus abzulehnen, also Frauen wieder in die zweite Reihe zu drängen?

Lebenslauf (Emmamäßig)
Am 25. März 2014 wurde die amerikanischen Feministin, Journalistin und Gründerin des Ms. Magazines 80 Jahre alt. Hier ihre aktuelle Bilanz zur Situation der Frauen und den Fragen des Feminismus: „Stop the war on women!“.

Video
Viereinhalb Minuten Feminismus mit Gloria Steinem von Magda

Die wunderbare Feministin und Journalistin Gloria Steinem zu Gast bei Komiker Stephen Colbert (“femin-ish feminist”): Sie sprechen über Sexismus in der Arbeitswelt, das Sexleben feministischer Väter und den Erfolg konservativer Frauen in der amerikanischen Politik. Und all dies in viereinhalb Minuten, die ihr nicht verpassen solltet.

Zusammenfassung als Einstieg (von 2008)
Third-Wave-Feminismus
Postfeminismus, Backlash, Institutionalisierung oder was

Die derzeitigen Diskussionen über einen »neuen« oder »dritte Welle«-Feminismus entstanden vor dem Hintergrund der 1990er Jahre, die geprägt waren von:

Video

wikimannia