Statement zu Griechenland

Ich hätte mir nie träumen lassen, dass ich das mal sehen würde.

Da sitzen zwei Männer am Tisch. Pressekonferenz.

Einer im Anzug, sich seiner Macht und der Naivität des anderen bewusst,
einer mit Hemd über der Hose und Händen in den Hosentaschen, seines Zeichens Finanzminister.

Und, was kommt dann ?

Eine öffentliche Absage an die Troika, ohne vorherige Ankündigung.

Dem Anzug fällt der Kit aus der Brille. Er droht, er wähnt sich seiner Sache sicher, das
wird nix.

Ich wünsche uns allen und den Griechen vorneweg:

Die Zeichen stehen auf Wandel.

Sehen wir zu, dass wir den Geist in unsere Herzen tragen und die vielfach beschworene neue
Zeit anbrechen lassen.

Hier ist es oft so, dass abgewartet wird, darauf gewartet wird, dass es doch nicht klappt.

Ich kann mir vorstellen, dass die Menschen in Griechenland uns beweisen, dass
es klappen kann.

Heute werde ich nach Köln fahren und einen Schritt weiter erforschen, wie es möglich ist,
dass Menschen die Gesellschaft einer Anarchie gebacken kriegen können.

Wo ist des Bürgers Lobby?

Es ist sicher, dass bei TTIP die Wirtschaft mit am Tisch sitzt.

Es ist sicher, dass in den Fluren des EU-Parlamentes Leute aus nicht EU-Ländern
in Ausschüssen direkte Anträge stellen können, 4000 sind es wohl mittlerweile, die, aus welchen Gründen auch immer, bearbeitet werden müssen.

Es ist sicher, dass in den Fluren der deutschen Parlamente ne Menge Leute rumspringen, die auf jeden Fall Gutes im Sinn haben, für sich.

und nun dies:

Bundestag vergab 1.000 Lobbyisten-Hausausweise im Geheimverfahren

von abgeordnetenwatch

Weil der Bundestag Auskunft zu Lobbyisten-Hausausweisen verweigert, hat abgeordnetenwatch.de vor dem Berliner Verwaltungsgericht Klage eingereicht. Jetzt kommt heraus: Die Parlamentsverwaltung vergab an Lobbyisten heimlich, still und leise etwa 1.000 solcher Ausweise – die allermeisten davon auf Wunsch von Union und SPD.

Ich hatte schonmal angedacht, für unseren Solidarische-Landwirtschaft-Verein einen Lobby-Ausweis zu beantragen. Wir sind noch nicht dazu gekommen, klar, uns geht es ja nicht ums Geld. Wir haben Wichtigeres zu tun, um für die Allgemeinheit sinnvolles voranzutreiben.

Doch sollten wir uns echt überlegen, daran etwas zu ändern, denn für die Belange der Wirtschaft nimmt sich die Regierung immer Zeit. Gewählt worden ist sie als Vertretung der Bürger. Na, watt denn nu ?

Wasser wird knapp !

Wissen wir eigentlich, wie gut es uns geht ?

In Brasilien wird das Wasser knapp und das liegt auch daran, dass der Regenwald abgeholzt wird.
Nicht umsonst sind hier Umweltschützer dagegen, das die Braunkohle abgebaut wird, weil sie fürchten,
dass uralte Wälder in der Nähe trocken fallen können.

Wassermangel auch in São Paulo und Rio de Janeiro Brasilien trocknet aus
23.01.2015 16:12 Uhrvon Philipp Lichterbeck

Im Südosten Brasiliens herrscht seit Monaten Wasserknappheit. Die Reservoirs hunderter Städte in der dicht bevölkerten und wirtschaftlich wichtigen Region sind so gut wie leer. Darunter auch die der beiden Millionenmetropolen São Paulo und Rio de Janeiro.

http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/wassermangel-auch-in-so-paulo-und-rio-de-janeiro-brasilien-trocknet-aus/11274322.html

Wassermangel auch in São Paulo und Rio de Janeiro_ Brasilien trocknet aus - Welt - Tagesspiegel

Passend dazu die Entwicklung am Staudamm Belo Monte

hier der Link zu mehr Informationen http://plattformbelomonte.blogspot.de/

und ein Filmprojekt, das die Entwicklung dokumentiert

Count Down am Xingu http://www.neuewut.de/index.php

und https://www.kooperation-brasilien.org

Brasilien zwischen Dürre und Überflutung
01.12.2014 | geschrieben von Susanne Aigner für Telepolis
Die Industrialisierung zerstört in Brasilien nicht nur Regenwälder und Flusslandschaften, sondern auch die Lebensgrundlagen tausender Menschen

Kleinanlegerschutzgesetz

Es gibt eine Petition, die fordert, dass nicht alle Finanzierungen, die nicht über Großkonzerne laufen, die selben Regeln erfüllen müssen (kostenintensiv) wie die der Großkonzerne.

Aktionsbündnis WirsindnichtProkon

Immer mehr Informationen dringen in den letzten Wochen bezüglich einer Gesetzesinitiative durch, die die VerbraucherInnen bei ihren Investitionen und Geldanlagen besser schützen will. Dass sich durch den aktuellen Entwurf zahlreiche Schwierigkeiten für kleine Unternehmen und solidarisch wirtschaftende Projekte ergeben können, wird langsam deutlich. Im Einzelfall kann dies sogar das „Aus“ für Initiativen bedeuten, die bei ihrer Finanzierung auf Direktkredite angewiesen sind. Was auf uns zukommt und was wir tun können, fassen wir weiter unten zusammen.

http://www.syndikat.org/de/wirsindnichtprokon/

Petition Für sinnvolle Ausnahmeregeln im Vermögensanlagengesetz (VermAnlG)

Mit den geplanten Gesetzänderungen zum Kleinanlegerschutz bedroht die Bundesregierung die Existenzgrundlage von vielen solidarisch wirtschaftenden Initiativen wie selbstverwalteten Wohnprojekten, Bürgerenergieprojekten, freien Schulen und Quartiersläden. Um zu verhindern, dass viele selbstorganisierte Bürgerprojekte mit sozialer Zielsetzung, die teilweise seit Jahrzehnten solide wirtschaften, zum sinnlosen Kollateralschaden einer nicht ausgereiften Gesetzinitiative werden, bitten wir Sie, diese Petition zu unterschreiben.

https://www.openpetition.de/petition/online/fuer-sinnvolle-ausnahmen-vom-vermoegensanlagengesetz-vermanlg

Wer "rettet" die Menschheit ?

… und wenn die Menschheit aussterben würde, was wir ja nicht erleben werden, daher ist die Diskussion auch für die meisten eher überflüssig, wäre damit nur ein Kapitel der Erde zuende.

Wenn sich die Menschheit wichtig nehmen würde, würden viele Dinge gar nicht erst geschehen.

Menschen machen Fehler, oftmals immer wieder aufs Neue.

Und sie bestehen darauf, dass sie Fehler machen dürfen, immer wieder.

Ich sorge in meinem Leben dafür, dass ich versuche, zumindest aus meinen Fehlern zu lernen und den Menschen in meiner Umgebung davon zu erzählen. Und auf die Fehler und nicht-Fehler dieser Menschen zu achten, damit ich den einen oder anderen Fehler gar nicht erst machen werde.

Gerade bemerkt:
Es gibt kein Gegenteil von Fehler.

Für mich ist das der Mensch 😉

In der Permakultur gibt es den Lösungsansatz und das ist die Aufgabe, die gelöst werden muss:
Das Problem ist die Lösung.

Also, nur mit den Menschen kann die Menschheit „gerettet“ werden.

Fotodemo: Ist das Satire oder darf das sein ?

Gewalt ist menschlich.

Wissenschaftler suchen verzweifelt nach Beweisen, dass es auch im „unterentwickelten“ Tierreich Beweise für gewalttätiges Verhalten gibt.

Süddeutsche 2011

Zyklus der Gewalt

Immer wieder misshandeln Nazca-Tölpel den Nachwuchs ihrer Nachbarn. Diese Jungen verhalten sich als Erwachsene dann ebenso. Wissenschaftler sehen darin einen ersten Beleg für einen Zyklus der Gewalt im Tierreich. Psychologen kennen das Phänomen bisher nur von misshandelten oder sexuell missbrauchten Kindern.

Ein Muster der Aggression zieht sich bei den Nazca-Tölpeln durch die Generationen.
Die Vögel leben in großen Kolonien… Sind beide Eltern zum Fischen auf See, warten die Kleinen oft in ihren Nestern.

Dann nähern sich nicht verwandte erwachsene Vögel und suchen Kontakt zu den Jungtieren. Die Begegnungen können positiv ausfallen, oft werden die Küken aber attackiert.

Forscher der Wake Forest University in North Carolina haben nun erkannt, dass die misshandelten Vögel als Erwachsene selbst die Küken von Nachbarn oder Fremden angreifen (The Auk, online).

Dies sei der erste Beleg für einen Zyklus der Gewalt im Tierreich. Psychologen kennen das Phänomen bisher nur von misshandelten oder sexuell missbrauchten Kindern.

Sowas erleben Menschen täglich.

Ist es nun folgerichtig zu argumentieren, dass Gewalt der Menschheit Prüfungsaufgabe ist?

Nur wenn es gelingt, Freiheit daran zu knüpfen, die Freiheit des anderen zu achten, wird es ein dauerhaftes friedvolles Miteinander auf dieser Welt geben.

Allerdings ist es fraglich, da sogar die s.g. Führungsriege die Nachwirkungen einer Gewalttat für sich zu nutzen weiß, bzw. versucht, denn es ist aufgeflogen.

Paris Demo: Politiker Bild-Manipulation
13.01.2015

Krasse Bild-Manipulation bei dem Paris Foto, auf welchem internationale Politiker angeblich die Demonstration gegen den Charlie Hebdo Terror anführen. Tatsächlich entstand das Bild auf einer Seitenstraße und war gestellt. Mit der Demo hatte es nichts zu tun.

Dieses Bild ging um die Welt: Die Staats- und Regierungschefs der Welt marschierten am Sonntag angeblich Arm in Arm durch Paris, um ihre Solidarität mit den Opfern des Anschlags auf die französische Satirezeitung „Charlie Hebdo“ und einen jüdischen Supermarkt zu zeigen. Auf den Bildern sieht man, wie die Staatslenker geschlossen nebeneinander laufen – und wie sie eine scheinbar große Menschenmenge anführen.

Spiegel online