Bürger helfen Bürgern

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wofür foodsharing alles gut ist:

Heute mit Karl-Heinz Eichers telefoniert. Er hat die o.g. Initiative ins Leben gerufen und das Projekt gestartet:

Ein Bürgerladen (BHB-Laden) zum Mitnehmen.

Sie haben einen Sponsort gefunden, der 1000qm Ladenlokal zum Mitnehmen ermöglicht. Ein Diskounter hat die Regale beigetragen und schon während der Renovierungsarbeiten können Lebensmittel gebracht und abgeholt werden.

Ich hoffe, ich kann das gewüschte Fahrzeug beitragen, telefoniert habe ich schon.

Es rührt sich was.

Ich bin glücklich, dass ich an vorderster Front meinen Beitrag leisten kann.

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Westart – Fazit zur ersten Live-Sendung

Es war eine gute Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen.

Es war eine gute Gelegenheit, festzustellen, dass Fachwissen im Volk abgefragt werden will und soll.

Es war eine gute Gelegenheit, dass systemabhängige Menschen ungern darüber nachdenken, dass es auch anders gehen kann.

Es war eine gute Gelegenheit, eine Brücke über 25 Jahre zu bauen.

Es wird Gelegenheiten geben, darüber zu gehen.

Die Fragestellung der Sendung wurde meiner Meinung nach dadurch verwässert, dass Herr von Lucke einfach nicht einsehen wollte, dass er sich mit seinem Fachwissen grundsätzlich ins Abseits gestellt hat, weil er ständig ohne Punkt und Komma in einem Tempo geredet hat, dass es sogar mich genervt hat. Ich weiß, wovon ich rede ;).

Beteiligung

Herzlich willkommen…

…im Internetangebot von Deutschlands ältester überparteilicher Bürgerinitiative. Die Aktion Gemeinsinn will die Bürgerinnen und Bürger dazu ermutigen, sich an den Diskussionen über aktuelle gesellschaftliche und politische Probleme zu beteiligen und an ihrer Lösung aktiv mitzuwirken. Mehr zu uns und unserer Arbeit erfahren Sie hier…
Gemeinsinn

Was sonst noch passiert

Heute kommt Norbert Rost aus Dresden. Ihn habe ich kennengelernt, weil ich mich in der Transition-Town-Bewegung engagiere.

Wir bereiten unser morgiges Seminar vor.

Es geht um die Frage: Wie kommen wir gemeinsam von der Vision zur Umsetzung in der Realität ?

Solidarische Landwirtschaft ist für mich das Konzept, in das sich die meisten meiner Visionen konkret leben lassen. Seit geraumer Zeit beschäftige ich mich mit dem Thema, habe dadurch viele interessante Menschen kennengelernt, die ebenfalls an der Konkretisierung dieser Vision arbeiten, sie teilweise schon leben können und losgegangen sind, anderen Menschen davon zu erzählen.

Morgen werden wir an der Umsetzung im Düsseldorfer Raum arbeiten.

Ich freu mich darauf.

Erstes Ziel erreicht: Teilnahme an Live-Sendung im WDR

Im Laufe des Landtagswahlkampfes in NRW 2010 habe ich festgestellt, dass es im Allgemeinen schwierig ist, so öffentlich aufzutreten, dass die Menschen, die am Wahltag zur Wahl gehen auch wirklich darüber informiert sind, welche Alternativen auf dem Wahlzettel stehen.

Wenn ich die 100.000 Menschen erreichen will, brauche ich ein Medium, das sich mit Händen und Füßen gegen das wehrt, was die Strukturen ihrer Daseinsberechtigung infrage stellt.

Zu Podiumsdiskussionen musste ich mich selbst einladen.
Ich wurde von öffentlichen Podiumsdiskussionen ausgeschlossen, es wurde mit Hausrecht begründet.
Vom Redakteur unserer Zeitung wurde mir gesagt, es wäre die Aufgabe der Zeitung herauszufiltern, was die Leser lesen sollen und was nicht. Meine Kandidatur wäre kein lesenswerte Tatsache und begründete mein Nichterscheinen damit, dass man dann auch etwas über den Kandidaten der NPD schreiben müsste.
Ob es Sendezeit für unabhängige Direktkandidaten gibt, konnte mir beim WDR niemand wirklich erklären.

Komisches Demokratieverständnis.

Jedenfalls war mir klar:

Um den Menschen in meinem Wahlkreis die Information zu liefern, dass es auf dem Wahlzettel jemanden gibt, der in den Medien nicht vorkommt, brauche ich mindestens einen Auftritt in genau diesen Medien.

Am Sonntag findet dieser Auftritt statt. :crazy:

Zwischen Politik und Protest
Wie viel Demokratie darf es sein?

Die Skepsis gegenüber Politikern und Parteien ist nicht neu. Doch in letzter Zeit mehren sich die Anzeichen dafür, dass das Unbehagen der Bürger an der Politik wächst


WDR > West ART > Talk > Sendung am 24. März 2013 11 Uhr

Ich gehe davon aus, nach dem Auftritt ist manches anders.

Staatsverschuldung – 1. Fakten

Soweit mir bekannt ist, hat es noch keinen Staat gegeben, der seine Schulden zurückgezahlt hat. Daran ist das Finanzsystem auch nicht interessiert, weil sich mit Staatsschulden sicher Gewinne machen lassen, da die Bevölkerung letztlich mit ihrem Geld dafür geradesteht (Zypern).

Im Umkehrschluss würde es bedeuten, wenn es keine Staatsschulden mehr gäbe, wäre die Ungerechtigkeit, dass die Gewinne für wenige und die Verluste für viele Menschen realisiert werden, in hohem Maße gefährdet.

Z.Zt. hat Deutschland etwa 2000 Milliarden € Schulden.
Z.Zt. leben in Deutschland etwa 82 Millionen Menschen
Z.Zt. beläuft sich das Geldvermögen der privaten Haushalte auf etwa 5000 Milliarden €.
Z.Zt. befinden sich ca. 66% dieses Geldvermögens bei 10% der Bevölkerung.

wdr westart talk 24.3.2013

Am Sonntag habe ich die Möglichkeit, meine Meinung zur Lage der Nation in einer Live-Sendung ungefiltert auszudrücken.

westart talk „Mehr Demokratie wagen – gegen das Unbehagen in der Politik“:

Wir nennen es Politik“ heißt das neue Buch von Marina Weisband, in dem sie Bedingungen und Herausforderungen einer modernen Politik skizziert. Die Piraten haben den Versuch unternommen, jenseits des etablierten Politikbetriebs neue Formen politischen Handelns zu entwickeln, ob sie damit dauerhaft erfolgreich sein werden, bleibt dahingestellt, aber sie zeigen ein diffuses Unbehagen am herrschenden konventionellen politischen Handeln. Nimmt das Gefühl der Ohnmacht und eine Verdrossenheit gegenüber der institutionellen Politik zu und schwindet das Vertrauen in die repräsentative Demokratie? Wird die Legitimität der politischen Akteure angesichts der ungebrochenen Finanz- und Eurokrise in Frage gestellt?

Und sind es nicht nur die Piraten, sondern die ganz normalen Bürger, die in den letzten Jahren vielfältige neue politische Protest- und Bürgerbewegungen entwickelt haben (Stichwort Wutbürger). Bürger gehen wieder auf die Straße, protestieren gegen Flughäfen und Bahnhöfe, gegen Windräder oder Stromterrassen und generell gegen den Kapitalismus und die Finanzmärkte. Und sie rennen zum Verfassungsgericht und kippen die von den Politikern eingeführten Gesetze oder zwingen sie zum Handeln. Nehmen Bürger die Politik wieder selber in die Hand?

Aber auch im parlamentarischen Politikbetrieb selbst herrscht Unbehagen, immer schneller, immer mehr soll in kürzester Zeit entschieden werden, die Verhältnisse werden immer komplexer, die Medien verlangen aber immer kürzere Schlagworte, sodass der Politikwissenschaftler Bernhard Pörksen in seinem neuen Buch von der „gehetzten Politik“ spricht.

Wie wird also heute Politik gemacht? Bestimmen Börsen und Banken das Tempo der Entscheidungen, und humpeln die Parlamente nur hinterher? Sind die Entscheidungen wirklich immer so vernünftig und von Sachverstand geprägt? Und wie können Entscheidungen für das Gemeinwesen so transparent gemacht werden, dass sie für den Bürger plausibel nachvollziehbar sind? Wie können die Bürger aktiv in die Entscheidungen sogar miteinbezogen werden? Brauchen wir frischen Wind für unsere Demokratie – oder steht das ganze System der parlamentarischen Demokratie in Frage?

Es ist für mich eine Punktlandung:

1. Ich bin dort, weil ich Talley Hoban kennenlernen wollte und kennen- und schätzen gelernt habe. Beruht, so weit ich das einschätzen kann, auf beiden Seiten.
2. Auf Talley bin ich aufmerksam geworden, weil ich mich für Lebensmittelver(sch)wendung engagiert habe (Taste The Waste).
3. Ich habe es gewagt, als unabhängiger Direktkandidatin die Chance zu sehen, das Zünglein an der Waage zu sein, wenn 22930 Wähler die Traute gehabt hätten, mich in den Landtag zu schicken.
4. Weil ich in den letzten Jahren mit vielen Menschen gesprochen und diskutiert habe, die es mir damit ermöglicht haben, meine Art zu reden dahingehend gesellschaftsfähig zu machen, dass die Gespräche mit der Redaktion von Encanto.tv zu der Entscheidung geführt haben, mich einzuladen.

Ich habe mich vorbereitet und hoffe, die Chance nutzen zu können, die ich gewollt habe, um für den Bundestagswahlkampf die Aufmerksamkeit zu erhalten, die erforderlich ist, um überhaupt bei den Menschen als Alternative zum derzeitigen Angebot anzukommen.

Good Luck