Satz des Tages

Das Gegenteil von

„allen soll es gleich schlecht gehen“ ?

….

mir soll es gleich gut gehen. :DD

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Solidarische Landwirtschaft ….. CSA

CSA/Solawi – gemeinschaftsgetragene Landwirtschaft

1.Was ist CSA (Community Supported Agriculture) ?

Solidarische Landwirtschaft (Solawi) ist dafür das Konzept der Zukunft. Ökologische Nahrungsmittelproduktion und Solidarische Landwirtschaft sind essentiell für eine nachhaltige Entwicklung.
Konkret handelt es sich dabei um einen Zusammenschluss von meistens einem landwirtschaftlichen Betrieb oder Gärtnerei mit einer Gruppe privater Haushalte. Auf Grundlage der geschätzten Jahreskosten der landwirtschaftlichen Produktion verpflichtet sich diese Gruppe regelmäßig im Voraus einen festgesetzten Betrag an den Hof zu zahlen, der mit dem Geld seinen Möglichkeiten entsprechend wirtschaftet. Die AbnehmerInnen erhalten im Gegenzug die gesamte Ernte sowie weiterverarbeitete Erzeugnisse wie Brot, Käse etc. sofern der Hof diese herstellt.

2.Warum Solawi ?

Gesunde, frische Nahrungsmittel sollen aus der Region und aus ökologischem Anbau stammen. Menschen, die in der Landwirtschaft arbeiten, haben meist nur die Wahl entweder die Natur oder sich selbst auszubeuten. Ihre Existenz hängt von Subventionen und den Markt- bzw. Weltmarktpreisen ab. Beides Faktoren, auf die sie keinen Einfluss haben und die sie häufig zwingen, über ihre persönliche Belastungsgrenze sowie die von Boden und Tieren zu gehen oder ganz aus der Landwirtschaft auszusteigen. Auch der ökologische Landbau ist von diesem Mechanismus nicht ausgenommen. Mit dem CSA-Konzept ist eine verantwortungs-volle, lebensspendende Landwirtschaft, die gleichzeitig die Existenz der Menschen, die dort arbeiten, sicherstellt, möglich.

3.Wie Solawi ?

Die Gruppe stellt im Rahmen der Betriebsaufstellung fest, welcher Betrag nötig ist, um 12 Monate Lebensmittel herstellen zu können. Dieser Betrag wird durch die Anzahl der Gruppenmitglieder geteilt. Bei der Festsetzung der Beträge kann i.d.R. die finanzielle Lage Einzelner mit in Betracht gezogen werden. Oft existieren „Richtwerte“ als Entscheidungshilfe. Entscheidend ist, dass die Anbau- und Verarbeitungskosten vollständig gedeckt werden. Das beinhaltet neben dem Einkommen für die LandwirtInnen und Angestellte, möglicherweise auch eine Altersvorsorge, im Idealfall einen Überschuss für zukünftige Investitionen.
Die Verteilung der Ernteanteile erfolgt in regelmäßigen, etwa wöchentlichen Lieferungen direkt an die Haushalte oder zu zentralen Sammelstellen, aus denen dann nach Bedarf Lebensmittel entnommen werden können.
Grundlegend ist also, dass eine Gruppe die Abnahme der Erzeugnisse garantiert und die Ernte bzw. alles, was notwendig ist, um diese zu erzeugen, vorfinanziert. Alle teilen sich die damit verbundene Verantwortung, das Risiko, Kosten und die Ernte.

4. Wo Solawi ?

Um sicherzustellen, dass der persönliche Bezug zum Hof und zu den produzierenden Menschen regelmäßig gepflegt werden kann, ist ein Einzugsbereich bis 50 km rund um den Hof in der Praxis denkbar.

5. Gibts das schon ?

Die älteste Solawi ist der Buschberghof. Weitere Höfe sind im Netzwerk Solidarische Landwirtschaft aufgeführt.

Inzwischen gibt es 29 solcher Höfe in Deutschland – Tendenz steigend.

Z.Zt. sind folgende Solawis in der Gründungsphase

Gut Wegscheid Aachen
Solawi Bonn
Solawi Köln

6. Weitere Infos

Bettina Berens, email zeitfamilie@gmx.de (Transition Düsseldorf) ist z.Zt. mit weiteren Menschen intensiv dabei, im Umkreis von Düsseldorf eine Solawi zu gründen. Interessierte können sich gern melden.

Am ersten Märzwochenende findet das Netzwerktreffen der Solawi in Schloss Tempelhof bei Crailsheim statt. Es ist hochaktuell und offen für Menschen, die das Konzept weiterentwickeln möchten.

links

http://www.lebensmittelschein.de
http://www.solidarische-landwirtschaft.org
http://www.buschberghof.de
http://www.gut-wegscheid.de
http://www.bonn-im-wandel.de
http://www.gutostler.de
http://www.hof-pente.de

Pelzig stellt sich kognitiv dissonant .. erstmals in Düsseldorf

Es war gut. Sehr gut.

Am 21.2. war es für Frank-Markus Barwasser (Erwin Pelzig) das erste Mal, in Düsseldorf live auf der Bühne zu stehen.

Dieses Ereignis hatte ich mir sofort bei Bekanntgabe der Tournee-Daten sicher können, wir saßen mittig in der zweiten Reihe.

Vorab hatte ich über die Agentur erfragt, ob es die Möglichkeit eines kleinen Interviews geben könnte, weil ich bezgl. Störsender, Wasserpetition und Lösungsansätzen gerne persönlich ein paar Antworten hätte haben wollen. Es stellte sich im Laufe des Prgramms heraus, dass diese Fragen offenbleiben würden.

Es kam eine Absage, die ich zum Anlass nahm, telefonisch nach dem Grund zu fragen.

Die Dame von Vollmond hatte sich die Mühe gemacht, Herrn Barwasser anzutelefonieren, er sah aber keine Möglichkeit, seine knapp bemessene Zeit zur Regeneration auch noch mit mir zu verbringen. Gleichzeitig bekam ich die Info, dass er auch keine Zugaben und keine Zeit nach dem Auftritt mehr für die Zuschauer erübrigen wird. So konnte ich gemütlich in die Vorstellung gehen, weil so meinem Spontantemperament der Wind aus den Segeln genommen war. Ich bin ja kein Reporter, der unbedingt eine Story braucht.

Und doch bekam ich meine Chance 😉

Pelzig hat seinen Auftritt dem Thema kognitive Dissonanz gewidmet, was in meinen Augen gut die Situation der Menschen in Deutschland widergibt. Wie bekomme ich die Sicht auf den Istzustand so hin, damit ich gut damit leben kann und nichts ändern muss.

Das Thema Internet nutzte er als Aufhänger für eine 3 Mann-Diskussion am Tisch und das Thema Zufall führte zu ein paar lustigen Aufhellern mit dem Publikum.

Das Prinzip Zufall

Es gab im alten Griechenland ca. 500 vor Christus (athenische Demokratie) mal die Demokratievariante, dass der Zufall entscheidet, welcher Bürger ein Amt bekommt. Also hatte Pelzig vor der Veranstaltung Lose verteilt, dessen Gegenstücke in einer Lostrommel auf der Bühne waren. Er nutze sein Programm dazu, u.a. einen Bundeswirtschaftsminister, eine Bundespräsidentin zu intronieren. Auch ein Fahrer für den Minister und eine Dame, die per Losglück jeweils 20 EU von den Anwesenden bekommen sollte. Ich hab überlegt, ob ich nicht 10 EU geben soll. Habs leider nicht gemacht, wäre ein Versuch wert gewesen.

Mein Auftritt kam, als ich Losglück nicht akzeptieren wollte. Pelzig stellt nicht fest, was der nächste Losbesitzer tun oder lassen sollte, deshalb meldeten sich auf zwei Nummern keiner. Als die dritte Nummer kam, hab ich mich gemeldet, ob ich stellvertretend annehmen könnte. Damit hatte natürlich keiner gerechnet, ob Pelzig das für Düsseldorf eingeplant hatte ?? Wäre lustig, in das hätte fragen zu können.
Jedenfalls darf ich jetzt dafür sorgen, wohin mit dem Atommüll.

Diese kleine Anedote zeigt, wie manipulierbar die Menschen doch sind. Wenn das Losglück dem Vorgänger beschieden ist, ist man bereit, sich zu melden, wenn nicht, dann will man sich der Lächerlichkeit nicht preisgeben. Und öffentlich was sagen, was sich sonst keiner traut, macht man auch nicht. Außer mir 😉

Ach so, die Info, dass es keine Zugaben gibt, kam dann auch noch, als Zugabe und noch ne Zugabe gabs dann auch doch.

Es war ein gelungener Abend und mit den Zusatzinformationen war es für mich ein besonderer.

Vielen Dank Frank-Markus Barwasser, irgendwann sprechen wir uns doch.

Sanfte Berufe …. die Gesellschaft nutzt aus

Ehrenamtliche tragen die Gesellschaft und erhalten dafür einen sanften Händedruck.

Es ist unmöglich, unsere Gesellschaft aufrecht zu erhalten, wenn wir dies nicht erkennen.

Und doch sehen wir keine Veranlassung, den sozialen Menschen wenigstens bei der Ausübung ihrer meist schweren Arbeit finanziell einen Ausgleich zu schaffen.

Und jetzt endlich kommt die Rechnung ?

Es ist schon seit …… Jahren so, dass wir alle auf Kosten derer gut leben, die sich nicht hinstellen und die Schwachen dazu nutzen, um ihre Rechte durchzusetzen.

Es bedarf einen Bewusstseinswandel.

Doch davon sind wir weit entfernt.

Personalnot in der Pflege

grüner Pfeil … gelbe Tonne.. Verwirrung …

Das Pfandsystem…..

ob es dazu dient, die Natur zu schützen ?

Wer hat die wirklichen Zahlen ??

Am besten wäre es, wenn wir wie früher mit der Milchkanne beim Bauern unsere gemeinsam produzieren Obstsaft abholen würden, weil die Bauern dafür sorgen, dass alle regional versorgt sind ……

Regierung will Pfandsystem entwirren