Die Kunst, frei zu sein – Ein Buchtipp von TO

Die Idee, ein Buch zu schreiben, liegt mir schon ein paar Tage länger auf dem Schreibtisch.

Heute ist mir wieder einmal bewusst, dass es schon sooooo viele Bücher gibt, dass es wohl kaum dazu kommen wird, dass gerade meines ein Verkaufsschlager wird.

Thomas hat mir das Buch nahegelegt und wieder ist ein Argument dazu gekommen, kein Buch zu schreiben.

Ich fange mit den letzten Seiten an. Dort sind die Kapitel zusammengefasst.

1. Verjag die Angst; sei sorgenfrei.

Da hilft mir mein Alter. Ich hätte niemals geglaubt, dass ich mit fast fünfzig freier sein könnte als mit zwanzig. Und doch ist es so. Die Last der Verantwortung, mein Leben noch in den Griff kriegen zu müssen, schwindet jeden Tag. Auch die Tatsache, dass wir 2 Kinder haben, tut dem keinen Abbruch. Meinen letzten wirklichen Angstzustand werde ich noch angehen, indem ich versuchen werde, dem Singen ein wenig näher zu kommen. Mein Wunsch: Ich möchte es schaffen, in der Fußgängerzone laut ein Lied anzustimmen. Ich sag Bescheid, wenn es soweit ist.

2. Wirf die Fesseln der Langeweile ab

Langeweile ? Was ist das?

3. Die Tyrannei der Rechnungen und die Freiheit des Einfachen

Daran arbeiten wir z.Zt. noch. Abzuwerfen, was man sich 30 Jahre erkämpft hat, weil man eben noch im Kapitalismus existiert, ist das Schwierigste. Wenn ich nix habe ….

4. Pfeif auf die Karriere und all ihre leeren Versprechungen

hab ich

5. Raus aus der Stadt

bin ich, seit 20 Jahren. Und doch ist es auch in der Stadt schön, wir können dran arbeiten.

6. Schluss mit dem Klassenkampf

Ist eh vertane Zeit, irgendwann kommt jeder drauf, dass man Geld nicht essen kann.

7. Wirf deine Uhr weg

hab ich schon gemacht. ist bestimmt schon 30 Jahre her.

8. Achtsamkeit ist der Schlüssel zum Glück von Bettina Berens

Ist die 8 was besonderes? Der Autor hat hier einen Punkt ausgelassen. Den finde ich sehr wichtig.

Das Kapitel Nr. 8 gibt es: Hör auf mit dem Konkurrenzkampf

Kooperation bedeutet mehr Hirnarbeit. Mein Lebensmotto war: Sei lieber die Nummer 2, wenn du dann mal einen Fehler machst, merken es nicht so viele.

9. Entkomme den Schulden

Schulden haben wir keine, nur Verbindlichkeiten. 2 Jahre, dann ists vorbei. 30 Jahre haben gereicht, um aus fast nichts eine Altersversorgung auf eigenen Füßen zu machen. Keine Ahnung, welche Experten da sitzen, die die Rentenversicherung auf staatlicher Basis sicherstellen sollen.

10. Tod dem Einkaufen

Fernseher haben wir noch, ab und zu gibt es doch mal einen guten Film und es ist ja auch meine Entscheidung, was ich gucke. Zeitschriften hab ich schon reduziert, manchmal ist es gut, direkt von der Seite Informationen zu bekommen, die was zu verkaufen hat.

11. Spreng die Ketten der Furcht

Pferde hab ich schon den überwiegenden Teil meines Lebens. Es ist einfach, ein Pferd zu reiten. Es ist Kunst, mit dem Pferd in Kommunikation zu treten.

12. auch hier läßt der Autor im Anhang Platz für eigene Ideen: Anarchie works

Im Buch heißt es: vergiss die Regierung

Die hab ich schon länger vergessen, bzw. ich würde gerne selbst mitmischen, weil unsere Gesetze dies ja zulassen. Allerdings ist das Volk noch nicht so weit, zu überblicken, dass es auch selbst was tun muss, um sich durch die Politik vertreten zu lassen.
Am liebsten wäre mir Anarchie.

13. Leg dein Schuldbewusstsein ab und befreie deinen Geist.

Ob ich mich besser fühle, wenn ich schöne Bücher lese………… Faust ist schon ok.

14. Das Ender der Hausarbeit oder die Macht des Kerzenscheins

Meine Kinder leben anders als andere Kinder. Ich habe Kinder, weil ich Kinder habe, und nicht, um mein Leben aufzugeben. Wenn die Schuhe dreckig sind, ich mache sie nicht sauber, weil andere denken könnten, ich wäre eine schlechte Hausfrau. Ich bin eine schlechte Hausfrau.

15. Schluss mit der Einsamkeit

Früher dachte ich, mich mag keiner. Das stimmte. Ich mochte mich nicht, weil ich nicht so sein konnte, wie die anderen. Jetzt bin ich anders und überwiegend glücklich. Und siehe da, es wirkt. Einsam bin ich nur ganz selten. Und meistens merkt das jemand. Das tut gut und hilft.

16. Unterwir fich nicht länger der Maschine, benutze deine Hände.

ob ich noch künstlerisch werde sein können, versuche das Unmögliche, um das Mögliche zu erreichen.

17. Ein Lob auf die Melancholie

Das fehlt mir noch.

18. Jammer nicht, sei fröhlich

Gelingt mir von Tag zu Tag besser.

19. lob ohne Hypothek, sei ein beschwingter Wanderer

Das mach ich mit Hanno.

20. Die Anti-Kleinfamilie

Ich will ein Dorf und hab jetzt schon seit 15 Jahren meine Eltern unterm selben Dach. Das war schon ein besonderer Schritt.

21. Entwaffne den Schmerz

Ich kan behaupten, dass ich in meinem Leben der Pharmaindustrie nicht viel gebracht habe. Sogar die Antibaby-Pille hab ich gelassen. Deshalb hab ich auch 2 Kinder.

22. fehlt hinten wieder mir wäre hier die selbst produzierten Lebensmittel wichtig

Hör auf, dich um deine Rente zu sorgen, lebe.

Das ist schwieriger, wenn wir auf dem Hof bleiben wollen, wo wir jetzt sind.

23. Verlass die Welt der Grobheit, tritt in eine neue Ära der Liebenswürdigkeit, Höflichkeit und Anmut ein.

Jeden Tag ein bisschen mehr.

24. Selbstgefällige Puritaner müssen sterben.

weiß ich so nix mit anzufangen

25. Befreie dich von den Supermärkten

bin ich bei. Ich will eine Food-Coop. Transition ist meins und Permakultur sowieso. Mir fehlt ein bisschen die Praxis, weil ich dafür mehr Menschen brauche.

26. Die Herrschaft des Hässlichen ist vorbei, lang leben Schönheit, Qualität und Brüderlichkeit

Ich will singen lernen.

27. Stürze die Tyrannei des Reichtums

Geld abschaffen, bin ich sofort dabei.

28. fehlt wieder doch wegwerfen, daran arbeite ich auch

Ich kaufe seit gefühlten 15 Jahren so gut wie nix mehr neu.

29. Hör auf zu arbeiten, fang an zu leben.

Spätestens in 2 Jahren ohne Gewissensbisse meiner direkten Umgebung geschuldet.

Also, ich hab 29 beherzigt, und das Buch nicht geschrieben, danke Tom.

Thomas, das Leben ist zu kurz für dieses Buch.

Wer es lesen möchte

Tom Hodgkinson

und nicht bei Amazon kaufen, das sind Sklaventreiber

Ernährung: Wie richtiges Essen die Welt rettet. Version November 2011

Es gibt:

Menschen, die einfach das essen, was ihnen schmeckt.
Menschen, die das essen, was gerade da ist.
Menschen, die gerade soviel essen, wie gerade verfügbar ist.
Menschen, die nicht genug essen.
Menschen, die zuviel essen.
Menschen, die Fleisch essen.
Menschen, die kein Fleisch essen.
Menschen, die nichts essen, das irgendwie etwas mit Tieren zu tun gehabt haben könnte.
Menschen, die alles roh essen.
Menschen, die lieber selber kochen.
Menschen, die sich keine Zeit zum Essen nehmen.
Menschen, die nichts essen.
Menschen, die darauf warten, von Gott gespeist zu werden.

…. und Menschen, die darüber nachdenken, ob wir uns eine bessere Welt schaffen können, indem wir das Richtige essen und weniger wegwerfen.

Grundsätzlich ist zu klären, wieviel der Mensch essen sollte, um im Leben die entsprechend erforderlichen Entscheidungen treffen zu können.

Hier einige Vorschläge:

Ernährungsplan

Soziologie des Essens: eine sozial- und kulturwissenschaftliche Einführung

In Amerika hungern Millionen

Formen der Ernährung

Die verschiedenen Theorien zur unkonventionellen Ernährung geben jeweils konkrete Empfehlungen, welchen Lebensmitteln der Vorzug zu geben ist und welche vom Speiseplan gestrichen werden sollten.
Die meisten alternativen Formen der Ernährung berücksichtigen in ihrem ganzheitlichen Konzept auch soziale, ökologische, ethische oder spirituelle Haltungen.
Gemeinsam legen sie alle besonders großen Wert auf die Qualität der Lebensmittel. Dabei stehen sowohl der Anbau, die Verarbeitung, die Auswahl als auch die schonende Zubereitung der Produkte im Mittelpunkt der Ernährung.
Einige von ihnen beruhen auf bereits Jahrtausende alten Heilsystemen oder religiösen Weltanschauungen, wie die Ayurveda-Ernährungslehre, die Ernährung der 5 Elemente, die Mazdaznan-Ernährung oder die Ernährung der Makrobiotik.
Andere alternative Formen der Ernährung entstanden im Zuge der Reformbewegungen in Europa und den USA Ende des 19. Jahrhunderts, hierzu zählen die Ernährung der Anthroposophie, die Rohkost sowie die Hay’sche Trennkost.
Die Vollwert-Ernährung stammt aus der jüngeren Vergangenheit, baut jedoch auf älteren Lehren der Ernährung auf.
Fasten, Fast Food, vegetarische Ernährung, vegane Ernährung

links zum Vegetarismus

Vegetarisch leben

links zum Veganismus

veganismus.de

links zum Fasten


die verschiedenen Gründe des Fastens

links zur Rohkost
Seiten, die sich mit Ernährung beschäftigen:

Gesundheit für uns

Ein Artikel aus der Zeit

Die Besser-Esser

Sich richtig zu ernähren ist heute schwieriger denn je. Zu viele unterschiedliche Ess-Philosophien stehen zur Auswahl, und alle versprechen, der einzige Weg zu einem gesunden, langen Leben zu sein. Selbst die Wissenschaft kann keine eindeutigen Ratschläge geben. Wird Essen zur Ersatzreligion?

aus

Gehirn und Fleisch und Gekochtes

Es wird heftig debattiert, polemisiert, polarisiert.

Vegetarisch – vegan

Was ist die moralisch und biologisch sinnvolle Art, wie der Mensch mit seinen Fähigkeiten die Welt verändert.

hier eine Diskussion, die ich auf FB mitgeführt habe:

Gerade gehört: Fleischkonsum hat uns zum Menschen gemacht.

BB cool. ohne fleisch werden wir wieder zu Tieren? Hab schon oft gehört: Tiere sind die besseren Menschen..
also, wir führen ein Fleischverbot ein, das führt dann geradewegs ins Paradies.

Letztens von einem Wissenschaftler gehört der raus bekommen hat dass es wahrscheinlicher das Kochen und warmbereiten an sich war. Auch Gemüse gewinnt unglaublich an Energiegehalt durchs kochen.

Bettina Berens http://swen-gummich.suite101.de/richard-wrangham–feuer-fangen-a73131
Richard Wrangham – Feuer fangen
Intuitiv haben wir es schon immer gewusst: Kochen trennt den Menschen vom Tier. Jetzt veröffentlicht der Harvard-Forscher Richard Wrangham dies als These.
für mich ist das eine bestätigung, dass das feuer den menschen zum menschen gemacht hat. ob das jetzt der anfang vom ende oder zur nächsten stufe führt, werden wir zumindest im ansatz noch erleben.
und http://www.evolution-mensch.de/thema/feuer/bedeutung-feuer.php
Die Bedeutung von Feuer in der Evolution des Menschen
Feuer war kostbar, denn es gab Licht und Wärme in feuchtkalten Höhlen, es vertrieb wilde Tiere und machte Fleisch besser genießbar, es half – absichtlich gelegt – bei der Jagd, es härtete Werkzeuge und es förderte den Zusammenhalt der Gruppe. Die älteste Feuer-Fundstelle ist 500.000 Jahre alt, der …

Eine wirklich interessante Entwicklung. Und da wir es mit den essentiellen Inhaltsstoffen „gar“ (und auch roh) in Obst und Gemüse nicht erst kürzlich so ziemlich ausgereizt haben, kam nun noch die Vitalstoffergänzung hinzu. Und wie ich grad‘ lernte, kann man mit wirklich essentiell guter Ernährung dann auch wirklich alt werden.
http://en.wikipedia.org/wiki/Li_Ching-Yuen

Bettina Berens soweit mir bekannt ist, gibt es kein spezies, die feuer bewusst einsetzen kann.
du bist, was du ist.

Das ist ja hoffentlich kein Votum für Kannibalismus 😉

Bettina Berens kanibalismus hab ich auch noch nicht unter dem aspekt, du bist, was du ist, gesehen, hat jetzt ein bisschen gedauert, das verständnis.
wenns interessiert, die terra-preta forschung ist soweit, dass die schwarze erde, die es im regenwald gibt, wohl aus menschlichen fäkalien besteht. und wie wir im zivilisierten teil der erde mit unseren hinterlassenschaften umgehen, und wer damit geld verdient, da braucht sich niemand mehr zu wundern.

siehe seite http://www.facebook.com/terra.preta.nova Terra Preta Nova

bündelung des wissens und davon haben die indigenen völker mehr als wir.

Ich wage zumindest zu bezweifeln, dass man mit Sicherheit ausschließen kann, dass wir OHNE Fleischkonsum AUCH zum Menschen geworden wären. 😉
Trotzdem sehe ich natürlich was gemeint ist: Der strukturelle Kontext wurde ein generell anderer. Aber genau aus diesem Grund, kann man dieses Argument heute NICHT FÜR einen weiteren Fleischkonsum verwenden. Es scheint mir mehr wie eine (vielleicht) notwendige Übergangsphase. Denn heute stellt uns unser Kontext vor ganz andere Probleme und Herausforderungen. Zudem gilt die Erweiterung unserer Empathiegrenzen (siehe SpiralDynamics) als notwendige Basis unserer Entwicklung, und diese stehen zu einem weiteren ungebremsten Fleischkonsum in direktem Widerspruch: http://youtu.be/GFjiOXK8g1g

Gerade auch wegen der bereits errungenen Zivilisation gilt es, dass Essen den dadurch geringeren energetischen Anforderungen anzupassen. Wir sind ja nicht mehr der damals werdende, sondern heute werdende Mensch.

Jetzt Vegetarier zu sein, wird sich aufs Gehirn nicht mehr negativ auswirken.

Grillen hat dem Aufbau der Gehirnmasse geholfen. Heute haben wir eine Gehirnmasse, die mehr Obst und Mineralien zum Denken braucht.

Bettina Berens ich mach mal einen test. wenn ich eine woche kein fleisch esse und nur Gekochtes Obst/Gemüse, kann ich mir dann die Vokabeln besser merken?

Ich hatte mal eine Prüfung fast verratzt, weil ich mich auf Vitamin-Obst-Diät gesetzt hatte.

Bettina Berens hätteste halt das Eingekochte genommen ……

Die Diskussion geht weiter:
Wer bei faceb. ist:

Gnadenfrist für Occupy

Die Occupy-Bewegung ist u.a. in Düsseldorf, Berlin, Münster, Frankfurt mit Camps vertreten, in denen sich jeder zur Lage einbringen und informieren kann.

Die Gruppendynamik ermöglicht es den Camp-Bewohnern, die andere Zeit ein wenig vorwegzunehmen. Wenn das Finanzsystem, wie wir es „kennen“ in einen anderen Zustand übergeht, haben die Camper denen etwas voraus, die sich heute noch in Sicherheit wähnen.

Das Camp-Leben erfordert ein Mindestmaß an Toleranz, Achtsamkeit, Mitgefühl, Solidarität, damit das Miteinander möglich ist.

Eine Abgrenzung zum Drumrum ist nicht beabsichtigt, ergibt sich jedoch durch die bloße Vorstellung, dass es im Winter ja eher kalt und ungemütlich ist. Wer möchte da schon gerne im Zelt und ohne fließendes Wasser?

In Berlin ist die Räumung nochmals aufgeschoben, da es sich um ein privates Grundstück handelt, von dem man nicht so von Polizeikräften weggeschoben werden kann.

Wir sind gespannt, ob sich ein Grundstück findet, um zu bleiben.

Vorerst keine Räumung des Occupy-Camps

Die Demonstranten hoffen auf eine Einigung mit der Bima. Sollte keine Lösung gefunden werden, droht ihnen Räumung. Denn die Bima müsse das Grundstück Mitte Dezember an das Baukonsortium übergeben, das dort mit dem Neubau des Bundesministeriums für Bildung und Forschung beginnen will, sagte der Sprecher. Zu einer möglichen Räumung wollte er sich nicht äußern. Mit den Occupy-Campern wolle man jedoch eine „einvernehmliche Lösung“ finden. Pächterin Johanna Ismayer, die wegen des Neubaus schließen musste und nun einen neuen Standort sucht, wolle weiterhin nichts gegen die Aktivisten unternehmen, sagte sie.

Das Leben als Kind – Darwin und der Stärkere gewinnt

Der Mensch ist ein soziales Wesen.

Der Mensch braucht Beziehungen zu anderen Menschen.

Der kleine Mensch braucht feste Beziehungen, verlässliche und aufbauende Beziehungen.

Wenn ein Mensch auf die Welt kommt, ist er abhängig von seinen Mitmenschen. Es ist unmöglich, das erste Jahr ohne Beziehungen zu überleben. Es ist erwiesen, dass Kinder gestorben sind, deren Bedürfnis nach Essen und Trinken erüllt wurde. Die fehlende Zuwendung und Eintönigkeit hat zum Tode geführt.

Der Mensch kommt mit dem Bedürfnis nach Wissen auf die Welt.

Bildung ist ein existenzielles Bedürfnis.

Ein soziales Wesen bringt die Voraussetzung mit, mit anderen Menschen zu teilen. Das ist sozusagen angelegt.

Der Mensch hätte sich nicht in der Form, wie heute Zusammenleben möglich ist, wenn es immer nur nach dem Recht des Stärkeren gegangen wäre.

Kinder haben die Angewohnheit, mit anderen Kindern zu teilen, wenn es gewünscht ist. Klar, wenn Oma eine teure Kiga-Tasche hat springen lassen, da es fällt den Erwachsenen schwer, damit einverstanden zu sein, dass das Kind diese Tasche einem anderen Kind überlassen möchte.

Darwin hat festgestellt, dass es dem Menschen dehalb gut geht, weil Kooperation und Beziehungsfähigkeit möglich sind.

Das auszubauen, ist die Aufgabe der Erwachsenen.

Zündende Idee: Wie lasse ich Gesetze verschwinden?

Es ist immer wieder schön, wie sich die Gedanken formen, wenn mit interessanten Menschen über alles Mögliche und Unmögliche gesprochen wird.

Einer meiner Gedanken war, dass wir unbedingt die Anzahl der Gesetze reduzieren müssen. Dann ergeben sich zwangsläufig auch weniger Schlupflöcher. Das ist blöd für die, die bislang noch nicht dazu gekommen sind, für sich welche zu finden. Doch für die Allgemeinheit wird das ein Fest.

Ab sofort hat jedes neue Gesetz ein Verfallsdatum. D.h., es gibt ein Datum, an dem überprüft werden muss, ob das Gesetz vernünftig mit den Menschen umgeht. Wird nicht geprüft, ist das Gesetz sofort außer Kraft gesetzt und es wird in der Tagesschau verkündet.

Ich kann mir vorstellen, dass ab dem Augenblick die Tagesschau sofort min. 50% mehr Zuschauer hat, weil jeder hofft, „sein“ Gesetz zu finden. Denn jedes Gesetz bekommt automatisch einen oder mehrere Paten in der Bevölkerung, die über die vernünftige Anwendung und eventuelle Missbräuche berichten.

Damit kommen wir dazu, dass sich die Menschen wieder für ihre Politik interessieren.

SOnst wird das hier nix mehr.

Erneuerbare Energieträger – falsche Versprechungen?

Heute bin ich über den Artikel gestolpert, der wenig Licht in unsere Zukunft wirft.

Bislang glauben wir unseren Politikern und Wirtschaftsbossen nur zu gern, dass uns das Öl nicht zu schnell ausgeht und bis dahin die Technik so weit gekommen ist, dass wir weitermachen können wie bisher.

Erneuerbare Energieträger – falsche Religion

Hinter dieser vermeintlich einfachen Lösung, fossile Energieträger durch erneuerbare Energieträger auszutauschen, steckt jedoch ein Paradox, dass den Entscheidungsträgern in Politik und Wirtschaft entweder nicht bewusst ist, oder das bewusst verschwiegen wird. Entgegen der allgemeinen Annahme nämlich, dass es sich bei der Ausbeutung fossiler Energieträger um eine große technische Herausforderung handelt, besteht deren Förderung bis auf wenige Ausnahmen aus sehr einfacher Technik, angewendet allerdings in großem Maßstab. Das soll sich nun ändern. Hochmoderne Technik soll nu

Dieser Zusammenhang führt dazu, dass Öl und damit fast alle Produkte auf der Welt in naher Zukunft für immer weniger Menschen finanzierbar sein wird. D.h. die Produktion kann nicht mehr verkauft werden.

Das starke Wachstum von Biodiesel, seit der Ölpreis durch die Decke geht, ist hier die größte Katastrophe. Seit die USA, weltweit der größte Getreide-Exporteur, ein sechstel ihrer Ackerfläche zum Anbau von Energiepflanzen einsetzen, gab es schon Unruhen in Mexiko, dem größten Getreideabnehmer der USA. Weltweit steigen die Lebensmittelpreise dramatisch durch die Substitution Treibstoff statt Nahrung. Energie, die aus dieser Quelle gewonnen wird, ist mit Hungertoten in den ärmeren Ländern bezahlt.

Auch hier wird deutlich, dass alles auf Kosten vieler ermöglicht wird.
Es gibt nix umsonst, auch das Leben muss mit dem Tod bezahlt werden.

Wenn wir jetzt aber mal das Ungeheuerliche aussprechen, und sagen was ist, nämlich dass Solarzellen quasi nichts zu unserem Energiebedarf beitragen, nach 15 jahren Kakophonie, was ist daran dann revolutionär? Wenn wir es in den letzten 15 Jahren, als das Erdöl noch billig war und die Wirtschaft brummte, gerade einmal auf 0,048% gebracht haben, mit staatlichen Förderprogrammen etc., wieviel Prozent können wir uns dann erhoffen, wenn es mit der Wirtschaft mal so richtig bergab geht? Zudem kann man sich fragen, ob die Solarzellen überhaupt schon die Energie erbracht haben, die für deren Bewerbung verbraucht wurde. Würde man diese Energie noch abziehen von den eher mickrigen 7PJ, käme man, da bin ich mir ziemlich sicher, auf ein negatives Ergebnis.

Ein interessanter Ansatz, der über die Solarzellen in neuer Weise nachdenken lässt.

Aus diesem Blickwinkel betrachtet ist es nicht einmal wünschenswert, weiterhin mehr Energie zu erzeugen sondern im Gegenteil die zur Verfügung stehende Energie zu drosseln.

Dem ist nix hinzuzufügen.