Strom kostet Geld

1. Es ist unsolidarisch, wenn ein paar Konzerne darüber selbst entscheiden können, wieviel Profit sie machen, wenn sie den Bürgern Strom/Wärme/Wasser/Abwasser/Müllentsorgung bereitstellen.

2. Es ist unsolidarisch, wenn Kosten auf die Allgemeinheit abgewälzt werden, die niemand berechnen kann, jetzt Gewinne verbucht werden, die nicht dazu herangezogen werden können, wenn die Kosten aus dem Ruder laufen.

3. Es ist blödsinnig, den Strom/Gasanbieter zu behalten, ohne zu prüfen, ob es Anbieter gibt, die ein bisschen mehr auf die Umwelt und die Solidarität achten.

4. Es ist unsinnig, auf Informationen zu verzichten, die unser Gesellschaftssystem in Frage stellen, weil es so bequem ist.

5. Es ist fatal, sich die Zusammenhänge von denen erklären zu lassen, die damit Geld verdienen.

Lange Rede, kurzer Sinn:

Die Stromkonzerne haben zwei Dinge, die sie möglichst mit allen Mitteln verhindern wollen:

1. Ihren Gewinn zu minimieren
2. Um die Ohren gehauen zu bekommen, dass sie ihre verdammten Pflichten nicht erfüllen.

Wenn wir in Zukunft weiterhin am Gängelband der Großkonzerne hängen wollen, machen wir einfach nix.

Wenn wir unsere Zukunft selbst gestalten wollen, müssen wir handeln. Und das sofort.

Wie?

1. Die Stromkonzerne werden verpflichtet, Investitionen in Speicherkapazitäten zu tätigen.
2. Die Stromkonzerne werden verpflichtet, den Bürger über Einsparungsmaßnahmen persönlich zu beraten und nicht über eine öffentliche Plattform.
3. Die Stromkonzerne werden verpflichtet, jeden Kunden mit Aktien an den Entscheidungen zu beteiligen.
4. Es soll eine öffentliche Plattform geben, wo die Technologien erklärt werden, dass jeder das verstehen kann.
5. Das Strom-/Gasverteilungsnetz muss in Bürgerhand, sonst sehe ich keine Möglichkeit, in Zukunft wirklich mitzubestimmen.
6. Strom-/Gasanbieter wechseln.
7. Darüber nachdenken, mit den Nachbarn ein Nahversorgungsnetz aufzubauen. Mit BHKWs, Solaranlagen, Pufferspeichern.

Dezentralisierung ist das, was wir wollen, und die Großkonzerne wollen das Gegenteil.

Es wird Zeit zu handeln !

Hier zum Nachlesen

Erneuerbare Energien mit Speichern oder Atomenergie – eine Systementscheidung
Zur erneuten Vergütungsabsenkung für Solarstrom

„Der suggerierte Konsens über Erneuerbare Energien lenkt davon ab, dass die eigentlichen Konflikte erst begonnen haben“, Hermann Scheer

aus sfd

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Kommunen entdecken den Bürger

In Zeiten knapper Haushaltslagen sind gute Ideen schwer im Kommen.

Es gibt diverse Ansätze, den Bürger Glauben zu machen, dass er auch was zu sagen hat.

Hier ein paar Beispiele

http://www.zukunft-erkrath.de

Seit der Auftaktveranstaltung am 2.12.: Totentanz. Ich habe mehrfach emails geschickt und nur Larifari-Antworten bekommen. Wenn dieses Konzept wirklich 180T Euronen kostet, bin ich mal gespannt, wann das bei Bürger ankommt. Im Moment tut sich jedenfalls nix.

Bürgerkredite: Immer wollen die Banken mitverdienen

Bürgerkredit senkt Zinsbelastung der Städte

Die Lösung dieses Problems lag auf der Hand. Anstatt sich das Geld von den Banken zu leihen, kann es sich die Stadt auch direkt vom Bürger leihen. Dabei handelt es sich nicht nur um reine Gedankenspiele – tatsächlich gibt es schon erste Erfolgsmeldungen.

So konnte die Stadt Willich in Nordrhein-Westfalen durch Bürgerkredite bereits einen neuen Kindergarten für 1,6 Millionen Euro bauen.

Zum Thema gibt es eine aktuelle Radiosendung bei d-radio

Beteiligung durch Bürgerhaushalte

Die Finanznot der Gemeinden nimmt dramatisch zu. Immer stärker kriegen es die Bürger zu spüren, wenn eingespart und wegrationalisiert wird. Häufig haben sie das Gefühl, dass „die da oben“ sowieso machen, was sie wollen.

In dieser prekären Situation sind, nach dem brasilianischen Vorbild Porto Alegre, auch in Deutschland Kommunalpolitiker auf die Idee gekommen, Bürger durch einen „Bürgerhaushalt“ zu beteiligen. Nach dem Motto „Die Bürger wissen selbst am besten, wo es fehlt oder wo eingespart werden kann“ werden sie aufgerufen, ihre Vorschläge zu Papier zu bringen.

Wenn Politik und Verwaltung nicht voll dahinterstehen, kann dieses Verfahren aber auch ins Leere laufen. Also doch nur eine Alibiveranstaltung statt mehr Demokratie?

Es gibt einen Mitschnitt und das Manuskript als pdf.

Super Thema, Leute !!!!!!!!!!!!!!!

Großereignis wirft seinen Schatten voraus: … … … … … … … … Blogger treffen sich in Köln

1. KÖLNER
BLOGGER – KONGRESS

11. – 13. Februar 2011

kongress175

Die politische Blogosphäre
trifft auf Krisenreaktionskunst

Ein LIVE – Experiment
in Worten, Bildern,
Installationen, Musik
und Diskussionen.

Wir stellen uns die Frage:

Retten die Blogger die Demokratie?

Landtag NRW: Doch noch Neuwahlen? Erfolg ist denen, die warten können ?

Die Mehrheitsverhältnisse in NRW hätten bei einem Mandatserfolg meinerseits klar und deutlich sein können.

Neuwahlen kam für die gewählten Abgeordneten nicht in Frage, weil sie ja dann um ihren Posten fürchten mussten.

Nun ist die letzte Hürde aufgetaucht: Das Verfassungsgericht hat den Haushalt auf Eis gelegt. Und wenn er nicht durchkommt, will rot-grün Neuwahlen.

Ich bin gespannt, das Warten wird vielleicht doch noch belohnt und ich bekomme eine zweite Chance !

Gericht winkt mit dem Zaunpfahl

Verfassungsgericht stoppt Haushalt in NRW