Wahlkampfthema 1: Banken

Durch die Finanzkrise sind die Banken schwer in Verruf geraten.

Doch stellen wir uns mal folgende Fragen:

1. Warum wird den Bankern vertraut, bzw. warum ist dies in der Vergangenheit so wehement geschehen?
2. Warum gibt es von der Politik kein Regelwerk, daß Ausuferungen von vorn herein verhindert, bzw. schon verhindert hätte?
3. Warum haben die Leute ein Sparbuch?
4. Warum geben die Leute ihr Erspartes ohne Nachzufragen aus der Hand?
5. Warum sehen Bankangestellte alle gleich aus?
6. Warum behandeln wir die Bankangestellten so gut?

Grundsätzlich kann man behaupten, daß die wenigsten Leute es sich vorstellen können, auf die Bankinstitute verzichten zu können.

Es ist nicht möglich, in Deutschland ein geregeltes Leben zu führen, wenn man kein Bankkonto hat. Und wenn man kein geregeltes Leben führt, bekommt man kein Bankkonto.

Es ist ein Machtverteilungsproblem.

Die Finanzwelt hat die Macht. Sei es mit Lobbysmus, sei es durch Staatsverschuldung, sei es durch undurchsichtige Geschäfte, die schief gehen.

Die Finanzwelt beschäftigt viele Menschen.

Es wäre interessant zu wissen, wie sich die Einkommensstruktur aufschlüsselt. Bis 1000€, bis 2000€ etc.

Es ist sicher, daß es viele Beschäftigte im unteren Bereich und wenige im oberen gibt. Daher ist dort auch kein Widerstand zu erwarten. Es gibt keinen Bankangstellten, der, auch wenn der Kunde noch so Recht hat, seinen Job riskieren würde und gegen seinen Vorgesetzen rebellieren würde. Genau das wissen die Machthaber der Banken. Sie können sich auf ihre Untergebenen verlassen. Besser einen miesen Job als gar keinen.

Wenn die Situation Geldgeber/Banken besser werden soll, müssen neue Regeln eingeführt werden, zulasten der Banken.

Eine Beschränkung der Zinshöhe muß kommen.
Eine Beschränkung der Nebengeschäfte ist dringend erforderlich.
Die Definition des Bargeldes über das s.g. Vollgeld kann heute eingeführt werden.

Kreditvergabe wird wieder mit einem persönlichen Berater durchgeführt und nicht unpersönlich durch den Computer.

Die Kreditvergaberichtlinien müssen vereinfacht werden. Es kann nicht sein, daß unser Steuergeld nicht dazu genutzt wird, die nötigen Jobs zu finanzieren.

Es muß eine Trennung erfolgen zwischen reinem Bankgeschäft und Risikogeschäft. Es kann nicht sein, daß mit Spareinlagen Risikogeschäfte getätigt werden, deren Risiko voll zulasten der Sparer geht.

Wenn ein Risikogeschäft schiefgeht, obliegt es der Bank zu beweisen, daß sie alles richtig gemacht hat und nicht dem Anleger, daß was falsch gelaufen ist.

Als Beispiel

Mieser Service
Warum Banken so schlecht beraten

Von news.de-Redakteur Sebastian Haak

Immer wieder wird die Beratung in Sparkassen und Banken bemängelt. Nach der Krise, in der Krise, vor der Krise. Warum diese miesen Leistungen?

..
Und es ist auch nicht so, dass Deutschlands Bankberater auf jeden Euro angewiesen wären, der über Provisionen zu bekommen wäre oder ob ihres exorbitanten Gehaltes den Bezug zur Lebensrealität ihrer Kunden verloren hätten. Nach Angaben eines Sprechers des AGV Banken bekommt einer der 160.000 tariflich bezahlten Kassierer oder Kundenberater bei einer deutschen Privatbanken mit fünf bis sieben Jahren Berufserfahrung etwa 2800 Euro brutto im Monat. Über das Jahr gerechnet seien vierzehn Monatsgehälter üblich; ohne zusätzliche Produktprämien – all das liegt im «normalen» Rahmen der in Deutschland gezahlten Gehälter. Die Obergrenze für tariflich bezahlte Bankangestellte liegt den Angaben nach bei knapp unter 4200 Euro brutto und gelte beispielsweise für gehobene Kundenberater oder Geschäftsstellen- beziehungsweise Filialleiter.

Die Bezahlung der Sparkassenangestellten orientiert sich nach Angaben eines Sprechers des DSGV an der Entlohnung des öffentlichen Dienstes – sie ist also solide, aber nicht massiv über dem Niveau des Durchschnittsverdieners. Auch «normal».

..
Der Druck ist zu groß

Wenn es nicht die Ausbildung und nicht das Streben nach riesigen Boni ist, die es für die allermeisten Bankangestellten ohnehin nicht zu erreichen gibt, ist es dann vielleicht der Verkaufsdruck, der auf den Beratern lastet und der zu den Beratungsmängeln führt? Nicht nur der Wissenschaftler und manche ehemalige Bankangestellte glauben, das hier die entscheidende Ursache für die Beratungsleistungen der Bankberater liegt. aus news.de

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Griechenland 3.

Die Spekulationen über Griechenland reißen nicht ab.

Berlin/Athen (dpa) – Die Bundesregierung hat Berichte über angebliche Überlegungen in der Eurozone zu Hilfeleistungen für das hoch verschuldete Griechenland zurückgewiesen.
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Eine gemeinsame Schuldenpolitik gibt es bisher in der EU nicht. Gelder zur Finanzierung von nationalen Budgets müssen von den jeweiligen Mitgliedstaaten aufgenommen werden. Griechenland als größter Schuldensünder des Eurogebiets hatte angekündigt, es wolle bis 2012 die Neuverschuldung vom jetzigen Stand von knapp 13 Prozent des Bruttoinlandsprodukts auf dann 2,8 Prozent senken, wobei 3 Prozent nach dem Stabilitätspakt erlaubt sind.

aus börsennews

Bargeld

Vorsicht !!

Wer desöfteren Bargeld vom Automaten holt, und dabei die paar Schritte zu einer Filiale seiner eigenen Bank nicht gehen mag, kann bei der nächsten Abrechnung sein blaues Wunder erleben.

Banken verlangen saftige Geldautomaten-Gebühr
Wer bei einem fremden Institut Geld abheben will, muss oft tief in die Tasche greifen: Bis zu 20 Euro werden bei mancher Bank fällig – viele haben die Preise klammheimlich erhöht.

aus ftd

Neue Hiobsbotschaften

Wir nähern uns Peak-oil.
Es leben 6 Milliarden Menschen auf der Erde.
Bodenerosion hat viel fruchtbares Land vernichtet.
Sauberes Wasser ist in vielen Ländern nicht zu bekommen.
Saudis kaufen riesige Flächen in Afrika.

In Zukunft geht es darum, wer am besten an die Resourcen kommt.

Wasser Wasser Wasser
fruchtbares Land

Welthandel
Wenn Staaten hamstern
Kommentar Weltweit fürchten Länder um die Sicherheit ihrer Lebensmittel- und Energieversorgung. Eine Panik droht den Welthandel zu untergraben und extreme Preisausschläge zu provozieren. von Gideon Rachman
..
Investoren aus dem Nahen Osten pachten in Afrika riesige Flächen, um Lebensmittel für den Eigenbedarf anzubauen. Und in Europa haben die Befürworter der protektionistischen Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) wieder Aufwind.
Befeuert wird diese weltweite Paranoia um eine gesicherte Lebensmittel- und Energieversorgung durch vier Faktoren: Ökonomie, Demografie, Umwelt und Geopolitik.

aus ftd http://www.ftd.de/politik/konjunktur/:welthandel-wenn-staaten-hamstern/50066785.html

ELENA

Was so süß klingt, wird manchem noch sauer aufstoßen.

Ganz im Bilde bin ich auch noch nicht, muß mich beruflich damit befassen.

Auf jeden Fall ist es keine Vereinfachung.

Online kann man die Beitragserfassung auf jeden Fall nicht machen, wenn man einen Beleg für die Angestellten haben möchte.

Also, ich sehe mal wieder keinen Bürokratieabbau sondern den gläsernen Deutschen.

Hoffentlich funktioniert die Petition (siehe link) !

Viel Streit um ELENA
Gewerkschaften kritisieren Datensammelwut
Seit 1. Januar sind Arbeitgeber verpflichtet, einkommensrelevante Informationen über die Beschäftigten an die Deutsche Rentenversicherung zu übermitteln. Betroffen sind bis zu 40 Millionen Beschäftigte. Der Datenbogen umfasst insgesamt 41 Seiten. Neben Angaben wie Name, Adresse, Steuernummer, Steuerarten und Sozialversicherungsabgaben werden Nebenbeschäftigungen und Fehlzeiten erfasst. Darunter fallen Urlaub, Krankheit aber auch Ausfallzeiten durch Teilnahme an einem Streik. Ebenfalls erfasst werden sollen Kündigungen samt Begründung.

aus ND http://www.neues-deutschland.de/artikel/162774.viel-streit-um-elena.html

Kurzarbeit

Hier ein TV-Tipp

zu: „Mit Kurzarbeit die Krise meistern“ http://www.bmas.de/portal/31222/a843__Flyer__kurzarbeit.html

Hoffen, Bangen, Täuschen – Der Schwindel mit der Kurzarbeit
Ein Film von Sascha Adamek und Kim Otto

WDR

* SendeterminMontag, 01. Februar 2010, 22.00 – 22.45 Uhr .
* WiederholungsterminDonnerstag, 04. Februar 2010, 14.15 (Wdh.)
http://www.wdr.de/tv/diestory/sendungsbeitraege/2010/0201/0201/index.jsp

Wer keine Zeit hat zu den Terminen

http://www.agdok.de/de_DE/movies_detail/33557